Zwei Völker versöhnen sich. Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag von 1963

Sonderausstellung des Bundesarchivs

Datum:
02.09.2019 - 20.10.2019
Uhrzeit:
Zu den regulären Öffnungszeiten der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte
Ort:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Kategorien:
Ausstellungen
Eintrittspreis:
Der Eintritt ist frei!
Ortsteil:
Rastatt (Kernstadt)
Kontakt:
Phon: 07222/77139-0, Mail: erinnerung@bundesarchiv.de
Veranstalter:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Tel.: 07222/77139-0
erinnerung@bundesarchiv.de

Passend zum Themenjahr Ziemlich gute Freunde. Frankreich und der deutsche Südwesten der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg erinnert eine Sonderausstellung in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte an zwei Staatsmänner, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die deutsch-französische Freundschaft legten. Sie hatten die gleiche Vision: ein starkes Europa, aufbauend auf der Versöhnung ihrer beiden Nationen. Bereits nach dem Ersten Weltkrieg ist die Verständigung mit dem Nachbarn im Westen ein wichtiges Anliegen Konrad Adenauers, das er nach seiner Ernennung zum Bundeskanzler in vielen Begegnungen weiterführt. Besondere Bedeutung haben sein Staatsbesuch im Juli 1962 und der Gegenbesuch von Staatspräsident de Gaulle zwei Monate später. In dieser Zeit werden die Weichen für den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag gestellt, der am 22. Januar 1963 im Elysée-Palast in Paris unterzeichnet wird. Doch die Politik des Kanzlers trifft nicht auf einhellige Zustimmung in Bonn, sondern löst Streit zwischen Gaullisten und Atlantikern aus. Historische Dokumente aus dem Bundesarchiv vermitteln einen Eindruck von der Suche nach einem Kompromiss, damit der Vertrag in Kraft treten konnte. Fotografien erinnern u.a. an die Begeisterung, mit der Konrad Adenauer und Charles de Gaulle im jeweiligen Gastland empfangen wurden. Abbildung: Unterzeichnung des Elysee-Vertrages, 22. Januar 1963 (BArch, B 145 Bild-P106816)