Schlosskino Rosa Luxemburg – Führungen in der Sonderausstellung Weimar

Einblick in die Revolutionszeit 1918/19 über eine Filmvorführung und Sonderführungen

Datum:
20.01.2019 - 20.01.2019
Ort:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Kategorien:
Film
Führungen
Eintrittspreis:
Eintritt frei!
Ortsteil:
Rastatt (Kernstadt)
Kontakt:
Telefon: 07222/77139-0, Mail: erinnerung@bundesarchiv.de
Veranstalter:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Tel.: 07222/77139-0
erinnerung@bundesarchiv.de

In der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte wird um 17.00 Uhr Margarethe von Trottas mehrfach ausgezeichneter Spielfilm Rosa Luxemburg gezeigt. In einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarszenen veranschaulicht die berühmte Filmemacherin sowohl die politische als auch die private Seite der legendären Protagonistin der Arbeiterbewegung und Kriegsgegnerin Rosa Luxemburg.

Deutschland vor 100 Jahren: Während der Wahlkampf für die Nationalversammlung in seine letzte Phase tritt, ruft die KPD in Berlin zum Generalstreik und Aufstand auf, um eine Räterepublik nach sowjetischem Vorbild zu erzwingen. Etwa eine Woche lang wird in Berlin gekämpft. Dann schlagen Regierungstruppen und rechte Freikorps den Spartakusaufstand blutig nieder. Bereits seit Wochen wird in antikommunistischen Flugblättern zum Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg aufgerufen. Nun beginnt die Jagd auf die Führer der KPD, die am 15. Januar von regierungstreuen Soldaten gefangen genommen werden. Wer mehr über die dramatischen Ereignisse seit November 1918 und im Januar 1919 sowie die politischen Hintergründe erfahren will, kann sich bei einer Führung durch die Sonderausstellung Weimar – Die erste deutsche Demokratie (11.00, 14.00 und 16.00 Uhr, jeweils 45 Minuten) oder anhand der ausliegenden Dokumente und Fotografien des Bundesarchivs auf das Schlosskino einstimmen.
Foto: Rosa Luxemburg auf ihrem Balkon, Berlin-Südende, Lindenstraße 1, Datum unbekannt, Quelle: BArch, Bild 183-H 28415