Prof. Dr. Walter Mühlhausen: Friedrich Ebert und die Gründung der Weimarer Republik

Einladung zum Vortrag

Datum:
02.04.2019 - 02.04.2019
Uhrzeit:
Beginn: 19:00 Uhr
Ort:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Kategorien:
Ausstellungen
Führungen
Museen
Vorträge/Seminare
Eintrittspreis:
Eintritt frei!
Ortsteil:
Rastatt (Kernstadt)
Kontakt:
Um Anmeldung wird gebeten: Telefon: 07222/77139-0 oder erinnerung@bundesarchiv.de.
Veranstalter:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Tel.: 07222/77139-0
erinnerung@bundesarchiv.de

Der sozialdemokratische Parteivorsitzende Friedrich Ebert (1871–1925) war in der Revolution 1918/19 maßgeblich daran beteiligt, die Weichen für die erste deutsche Republik zu stellen. In nicht einmal 100 Tagen legte die von ihm geführte Revolutionsregierung – unter Belastungen, wie sie in der jüngeren deutschen Geschichte wohl keine andere Regierung zu bewältigen hatte – den Grundstein für die erste parlamentarische Demokratie in Deutschland. Nach seiner Wahl zum Reichspräsidenten am 11. Februar 1919 verteidigte Ebert konsequent den neuen Staat. In Auseinandersetzung mit tradierten Klischeebildern liefert der in die krisenhafte Geschichte der Zeit eingebettete Vortrag ein differenziertes Bild des Sozialdemokraten und Staatsmanns Friedrich Ebert, der zu Recht als einer der prägenden Gründerväter der Weimarer Republik gilt. Prof. Dr. Walter Mühlhausen veröffentlichte zahlreiche Werke zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere zur Arbeiterbewegung. Er ist Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg und lehrt an der Technischen Universität Darmstadt. Vor dem Vortrag kann die Sonderausstellung Weimar – Die erste deutsche Demokratie. Hoffnung in der Niederlage – Aufbruch – Ernüchterung besucht werden (noch bis zum 11. April 2019). Fotografien und Dokumente vermitteln einen Eindruck von den dramatischen Umwälzungen Ende 1918 und den Anfangsjahren der Weimarer Republik. Im Anschluss lädt der Förderverein der Erinnerungsstätte zu einem Umtrunk ein. Abbildung: Frierich Ebert, ca. 1922-1925 (BArch, Bild 146-2004-0097)