Gretchen 89FF.

Datum:
22.08.2021 - 22.08.2021
Uhrzeit:
19.00 Uhr
Ort:
Kulturforum Rastatt
Kategorien:
Comedy/Kabarett/Kleinkunst
Theater
Eintrittspreis:
Reservierung erforderlich, Karten zu 20€ sind unter 0179 6932623 oderTheaterNachtWerk@gmx.net erhältlich.
Ortsteil:
Rastatt (Kernstadt)
Kontakt:
Mobil: 0179 6932623E-Mail: TheaterNachtWerk@gmx.net
Veranstalter:
Theaterproduktion NachtWerk

Theaterproduktion NachtWerk zeigt „Gretchen 89ff.“ - eine außerordentliche Theaterkomödie von Lutz Hübner(„Frau Müller muss weg“). Es spielen Michelle Brubach(Theater Das Sandkorn, theater am puls, Schlossfestspiele Ettlingen) und Stefan Roschy, vertrautes Gesicht aus Theater Baden-Baden oder Kammertheater Karlsruhe.Faust eins, Seite 89 folgende, abends, Margarete ziemlich durcheinander. Die Kästchenszene, wie man so sagt… das ist die Szene, an der Autor Lutz Hübner exemplarisch unser aller Vergnügen, Ehrfurcht und Grauen vor der alten Geschichte des Faust und der Versdichtung Johann Wolfgang von Goethes vorführt.Spaß, Slapstick und schräge Komik bestimmen die Inszenierung von Hendrik Pape. Ein kleines Tourneetheater richtet routiniert die Bühne ein. „Faust“ wird gespielt, mit Karren, Segel und auch Puppen. Bald schon überkommt die Darsteller allerdings die Erinnerung an ihre verschiedensten Erfahrungen in den Höhen und Niederungen der deutschen Theaterlandschaft. Erfolge und auch Demütigungen werden heraufbeschworen, und so erspielen sie sich höchst amüsant ein ganz eigenes Spektakel. Das Publikum ist eingeladen, skurrile Typen wie z.B. den Freudianer, einen Regisseur, der „den Blutstrom des Textes freilegen“ möchte, kennzulernen, oder die übereifrige Anfängerin, frisch von der Schauspielschule und voller unlösbarer Fragen. Ein üppiger Wiener Lebemann mit authentischem Zungenschlag tritt auf, und schließlich lehrt die sprichwörtliche Diva einen zartbesaiteten Regisseur das Fürchten.So turbulent das Geschehen, geht es letztlich um das elementare Bedürfnis des Menschen, sich zu zeigen, einem Gegenüber eine Geschichte zu erzählen und das Wagnis der Nähe einzugehen – in Zeiten wie diesen aktueller denn je.Freuen wir uns auf einen leichtfüßig vorgetragenen und dennoch vielschichtigen Theaterabend.