„Die Rastatter Prozesse – NS-Verbrechen vor Gericht“

Sonderausstellung

Datum:
15.06.2021 - 31.10.2021
Uhrzeit:
Während der regulären Öffnungzeiten der Erinnerungsstätte
Ort:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Kategorien:
Ausstellungen
Kultur
Museen
Eintrittspreis:
Der Eintritt ist frei!
Ortsteil:
Rastatt (Kernstadt)
Kontakt:
Tel.: 07222/77139-0, email: erinnerung@bundesarchiv.de
Veranstalter:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Tel.: 07222/77139-0
erinnerung@bundesarchiv.de

Ab dem 15. Juni 2021 ist die Bundesarchiv-Erinnerungsstätte wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Neben der Dauerausstellung ist bei freiem Eintritt eine Sonderausstellung zu sehen über „Die Rastatter Prozesse – NS-Verbrechen vor Gericht“. Die Geschichte des Rastatter Tribunals ist jüngst durch eine große Fernsehdokumentation sowie mehrere Radio- und Zeitungsbeiträge bekannt geworden. In der Ausstellung geben Bilder und Dokumente aus dem Bundesarchiv, dem Kreisarchiv und dem Stadtarchiv Rastatt sowie aus französischen Archiven Aufschluss über die Gerichtsverhandlungen im Schloss. Von 1946 bis 1954 war Rastatt eines der Zentren für die juristische Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen. Neue Wege des Völkerstrafrechts wurden hier beschritten. Die Ausstellung thematisiert die politischen Rahmenbedingungen ebenso wie die neuen Grundsätze der Rechtsprechung, die exemplarisch anhand ausgewählter Verfahren dargestellt werden.
Abbildung: Rastatter Prozess, Blick in den Sitzungssaal, Rastatt, Dezember 1946 (BArch, Bild 183-V02830, o. Ang.)